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Figma funktioniert jetzt besser für Freiberufler*innen und Agenturen

Ben SternProduct Director, Figma

Im Rahmen unserer Bemühungen, unser Abrechnungsmodell zu verbessern, teilen wir unseren Businessplan, mit dem wir die Bedürfnisse von selbstständigen Freiberufler*innen und Agenturen besser erfüllen möchten.

Figma funktioniert jetzt besser für Freiberufler*innen und Agenturen teilen

Bei der Config haben wir heute eine Reihe neuer Funktionen vorgestellt, die die Arbeit beschleunigen und verbessern sollen und Teams dabei zu unterstützen, die besten Ideen zum Leben zu erwecken. Doch Figma für alle zu verbessern bedeutet auch, sich auf jene Bereiche der Benutzerfreundlichkeit zu konzentrieren, die weniger offen sichtbar sind, aber definitiv spürbar. Ein Beispiel sind Freiberufler*innen und kleine Agenturen, nicht nur Einzelpersonen in größeren Unternehmen, die in Figma zusammenarbeiten und wie wir die Rechnungslegung für sie gestalten.

Wir haben von vielen unserer Benutzer*innen in der Freelance- und Agentur-Community gehört, dass unsere Tarife nicht ihren Anforderungen entsprechen. Dieses Feedback ist gerechtfertigt – indem wir uns hauptsächlich auf die Eindrücke der Teams konzentriert haben, die innerhalb eines Unternehmens zusammenarbeiten, entstand eine Lücke bei Benutzer*innen, die mit einer Vielzahl von Kund*innen zusammenarbeiten. Diese Lücke führte dazu, dass Freiberufler*innen und Agenturen Lizenzen für mehrere Tarife benötigen, und dass Administratoren erheblicher Mehraufwand für die Verwaltung von sich ständig weiterentwickelnden Kundenlisten entsteht. Dies macht es letztendlich schwierig, zusammenzuarbeiten und Ergebnisse einfach zu teilen.

Diese Lücke klaffte zu lange offen und wir planen, sie mit einer Reihe von Verbesserungen bei der Rechnungslegung und Architektur zu schließen, die speziell auf die Anforderungen von Freiberufler*innen und Agenturen zugeschnitten sind.

Gemeinsame Arbeitsbereiche für externe Zusammenarbeit

Zunächst entwickeln wir eine Möglichkeit, miteinander verbundene Arbeitsbereiche zwischen Figma-Kunden zu schaffen, damit Freiberufler*innen und Agenturen mit Kund*innen außerhalb ihres Unternehmens zusammenarbeiten können. In einem verbundenen Arbeitsbereich kannst du gemeinsam mit deinen Kund*innen Dateien nahtlos mit deinen bestehenden Figma-Lizenzen erstellen und gemeinsam bearbeiten. So sind keine zusätzlichen Lizenzen erforderlich.

Wir planen, diese neue Funktion Anfang nächsten Jahres einführen zu können. Kurzfristig gibt es noch andere Möglichkeiten, wie wir die Projektübergabe und -abrechnung verbessern.

Projekttransfer wird verbessert

Derzeit können Projekte nur an Kund*innen in einem Organization- oder Enterprise-Abo übertragen werden. In den kommenden Monaten werden wir diese Nutzungsweise verbessern, damit es einfacher wird, Arbeiten über Abos hinweg zu übertragen. Diese Verbesserungen erleichtern Folgendes:

  • Eine Kopie der Arbeit speichern, bevor sie übertragen wird
  • Bearbeitende Personen bei der Übertragung entfernen, um versehentliche Upgrades zu vermeiden
  • Arbeiten übertragen über alle Professional-, Organization- oder Enterprise-Abos hinweg

Mehr Kontrolle über die Abrechnung

Zu guter Letzt wollen wir die Komplexität unserer Rechnungs- und Benutzerverwaltung verringern. Seit den Anfangszeiten von Figma haben wir uns darauf konzentriert, die Zusammenarbeit so reibungslos wie möglich zu gestalten – wenn du eine Datei mit jemandem teilst, kann die Bearbeitung sofort beginnen. Der Vorteil dieses Modells besteht darin, dass die Arbeit nicht unterbrochen wird und die Zusammenarbeit an erste Stelle rückt – eine Kerneigenschaft eines browserbasierten Designtools. Der Nachteil ist jedoch, dass du daran denken musst, diese Lizenzen wieder herunterzustufen, wenn ein Projekt beendet ist. Figma sendet dir vor der Rechnung eine E-Mail-Erinnerung, aber dadurch werden Administrator*innen in die Pflicht genommen – eine immer größerer Aufwand für unsere Freiberufler- und Agentur-Community, aber auch ein Problem für viele Teams.

Wir haben kürzlich zwei Maßnahmen eingeführt, die Administrator*innen ergreifen können, um die Transparenz und Kontrolle über die Abrechnung zu verbessern:

  • Häufigere Benachrichtigungen aktivieren: Aktuell senden wir dir standardmäßig ein paar Tage vor deiner Rechnung eine E-Mail über anstehende Gebühren. Als Ergänzung zu dieser E-Mail kannst du festlegen, ob du tägliche, wöchentliche oder monatliche Abrechnungsbenachrichtigungen basierend auf deinem Figma-Abo erhalten möchtest. In diesen zusätzlichen E-Mails ist notiert, wer ein Upgrade durchgeführt hat und welche Aktion zu dem Upgrade geführt hat. In Zukunft werden diese Benachrichtigungs-E-Mails standardmäßig für neue Konten aktiviert – wöchentlich bei Professional- und monatlich bei Organization- und Enterprise-Abos. Bestehende Kund*innen können sie jederzeit aktivieren.
Screenshot der Benutzeroberfläche zeigt die Möglichkeit, zwischen den täglichen und wöchentlichen Upgrade-Funktionen zu wählen.Screenshot der Benutzeroberfläche zeigt die Möglichkeit, zwischen den täglichen und wöchentlichen Upgrade-Funktionen zu wählen.
Beim Professional-Abo kannst du zwischen täglichen und wöchentlichen E-Mails wählen.
Screenshot einer E-Mail mit dem Titel „Today's seat Upgrades“, in der 4 neue Design-Lizenzen aufgeführt sindScreenshot einer E-Mail mit dem Titel „Today's seat Upgrades“, in der 4 neue Design-Lizenzen aufgeführt sind
Erhalte eine E-Mail mit einer Zusammenfassung darüber, wer in Figma Design und FigJam ein Upgrade durchgeführt hat.
Im zweiten Teil der E-Mail werden 3 neue FigJam-Lizenzen beschrieben.Im zweiten Teil der E-Mail werden 3 neue FigJam-Lizenzen beschrieben.
  • Genehmigung für Lizenz-Upgrades anfordern: Damit Lizenz-Upgrades erst nach Genehmigung durch den/die Administrator*in möglich sind, kannst du die Standardzugriffsberechtigung für alle, die deinem Figma-Konto beitreten, auf „eingeschränkt“ setzen. Dies erfordert eine ausdrückliche Genehmigung durch den/die Administrator*in, bevor neue Benutzer*innen auf eine kostenpflichtige Lizenz upgegradet werden.
Screenshot der Benutzeroberfläche mit dem Text „Manage default seat types: Choose the type of seat people should get when first joining your team.“Screenshot der Benutzeroberfläche mit dem Text „Manage default seat types: Choose the type of seat people should get when first joining your team.“
Ausdrückliche Genehmigung durch den/die Administrator*in einfordern, bevor neue Benutzer*innen auf eine kostenpflichtige Lizenz hochgestuft werden.

Es gibt noch viel mehr zu tun, um unsere zugrunde liegende Abrechnungsarchitektur weiterzuentwickeln – und das ist in Arbeit. Wir hoffen, dass diese beiden Einstellungen in der Zwischenzeit bei dir für mehr Transparenz und Flexibilität sorgen.

Wir freuen uns über dein Feedback und werden Figma auch zukünftig weiterentwickeln, um die Bedürfnisse unserer Kund*innen besser zu erfüllen – auch bei Freiberufler*innen und Agenturen.

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