Leitfaden zu Facebook-Post-Größen und -Formaten

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Auf Facebook gibt es mehrere verschiedene Bildtypen, von denen jeder seine eigenen Parameter hat. Nachfolgend sehen wir uns jeden Bildtyp und jede Bildgröße im Detail an. Außerdem erhältst du jeweils nützliche Leitfäden zu den Best Practices, die du befolgen solltest.

Profilbild
Dein Profilbild ist gleichzeitig dein Avatar: Im Endeffekt handelt es sich um ein Bild, mit dem du anderen zeigst, wer du bist. Die meisten Menschen entscheiden sich für ein Foto von sich selbst, auf dem sie entweder alleine oder zusammen mit Kindern oder Partnern posieren. Haustiere sind als Facebook-Profilbild ebenfalls sehr beliebt. Seltener sind Motive wie Blumen oder Schauspieler*innen, eine Cartoonfigur oder ein anderer fiktiver Charakter. Allgemein würden wir dir empfehlen, dass dein Profilbild entweder dich selbst zeigt oder widerspiegelt, wie du dich als Individuum wahrnimmst.
Die Größe eines Facebook-Profilbilds beträgt standardmäßig 180 x 180 Pixel. Da es sich hierbei um ein relativ kleines Quadrat handelt, sollte dein Profilbild schlicht sein, damit es leicht zu erkennen ist. Wenn du dein Facebook-Profil auch zur Selbstvermarktung benutzt, ist ein gut ausgeleuchtetes Porträtbild vor einfachem Hintergrund von einem bzw. einer professionellen Fotograf*in schlicht und einfach der Goldstandard. Wenn du dagegen ein Unternehmen repräsentierst, kannst du ruhig auch kreativer sein – sozusagen um die Ecke denken. Ein Grafikelement, zum Beispiel ein Logo, bietet sich hier an. Du solltest aber in jedem Fall klar erkennbare Linien und sich voneinander abhebende Farben verwenden und dir kein allzu komplexes Design ausdenken. Schließlich soll es ja auch auf dem relativ kleinen Facebook-Profilbild gut erkennbar sein.

Titelbild
Die Facebook-Titelbilder sind die größeren Bilder, die sich ganz oben auf deinem Facebook-Profil befinden. Sie sind auch als Facebook-Banner oder -Kopfzeile bekannt und stechen auf deinem Profil besonders heraus. Titelbilder sind, wie Profilbilder, auch für die Öffentlichkeit sichtbar. Da enden die Gemeinsamkeiten aber auch schon. Während das Facebook-Profilbild eine Standardgröße von 180 x 180 Pixeln auf allen Plattformen aufweist, kann ein Facebook-Titelbild durchaus abweichende Maße haben. Auf einem Desktop-PC wird das Facebook-Titelbild in der Größe 820 x 312 Pixel angezeigt, auf Mobilgeräten dagegen in der Größe 640 x 360 Pixel. In einem herkömmlichen Desktop-Browser beansprucht es fast ein Viertel des gesamten verfügbaren Bildschirms für sich. Es hat also eine wichtige Bedeutung für dein Profil und trägt merklich zu einem guten Ersteindruck bei.
Die Maße des Facebook-Titelbilds mögen sich zwischen Desktop-PC- und Mobilgeräteversion unterscheiden, aber das stellt keine unüberwindbare Herausforderung dar. Die meisten Einzelbilder mit 820 x 312 Pixeln sehen auf Mobilgeräten genauso gut aus wie auf Desktop-PCs. Du solltest dir jedoch bewusst sein, wie Facebook das Titelbild auf den verschiedenen Geräten darstellt. Auf Desktop-PCs ragt dein Profilbild unten links in dein Titelbild hinein. Auf Mobilgeräten dagegen wird das Profilbild zentral am unteren Rand des Titelbilds angezeigt. Das wiederum bedeutet, dass Teile deines Titelbilds, die auf einem Desktop-PC eindeutig zu erkennen sind, auf Mobilgeräten verdeckt sein könnten.
Das Wichtigste ist jedoch, dass du ein Bild auswählst, das möglichst nah an die vorgegebene Größe von 820 x 312 Pixeln herankommt. Wenn du dich für ein Bild entscheidest, das die Standardgröße des Facebook-Titelbilds weit übersteigt, könnten wichtige Teile abgeschnitten werden. Bei einem zu kleinen Bild dagegen wird Facebook es ausdehnen, bis es passt, wodurch es dann sehr verschwommen oder schlecht aufgelöst dargestellt werden könnte. Dein Facebook-Titelbild wird also den besten Eindruck machen, wenn du dich von Anfang an für ein Bild entscheidest, das weder viel zu groß noch viel zu klein ist.

Veranstaltungsbild
Planst du einen Spendenaufruf, eine Verkaufsaktion oder eine andere besondere Veranstaltung? In diesem Fall kannst du eine Veranstaltungsseite erstellen, um eine einmalige oder wiederkehrende Veranstaltung zu bewerben. Dort kannst du alle deine Beiträge, die die Veranstaltung betreffen, an einem Ort bündeln, damit Neuigkeiten nicht auf deinem Privat- oder Unternehmensprofil untergehen. Wie meistens bei digitaler Werbung, kannst du die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe am besten mit einem ansprechenden Bild gewinnen. Grafikelemente fallen ins Auge und bringen die Menschen dazu, sich näher mit deiner Veranstaltung zu befassen.
Du kannst die relevantesten Einzelheiten deiner Veranstaltung ganz einfach vermitteln, indem du zum Beispiel ein Bild verwendest, das auch Text enthält. Das kann ein Foto oder ein Grafikdesign mit dem Datum, der Uhrzeit und dem Ort deiner Veranstaltung sein. Wenn du dich für diese Option entscheidest, ist es jedoch wichtiger denn je, dass dein Veranstaltungsbild die perfekte Größe hat, damit der Text nicht irgendwie verzerrt dargestellt und damit unleserlich wird. Wir empfehlen aktuell eine Größe von 1920 x 1080 Pixeln für Facebook-Veranstaltungsbilder, was einem Seitenverhältnis von 16:9 entspricht. So sollte dein Bild klar und deutlich erkennbar sein, egal auf welcher Plattform es angesehen wird.

Bildbeitrag
Bildbeiträge scheinen immer mehr zum beliebtesten und erfolgreichsten Kommunikationsmittel zu werden, wenn es darum geht, mit anderen schnell und einfach zu interagieren und sie zu erreichen. Da sich Memes mittlerweile zu einer eigenen virtuellen Sprache entwickelt haben, ist es möglich geworden, heutzutage tiefgründige Gespräche nur mittels einer Reihe von Bildern zu führen. Wenn deine Beiträge also maximale Aufmerksamkeit erregen sollen, halte dich an die Best Practices für Bildbeiträge. Verwende hochwertige Bilder, die nicht durch mehrmaliges Speichern bereits an Qualität eingebüßt haben. Zwar gibt es auch für sogenannte Crispy- oder Deep Fried-Memes einen Platz, aber diese sind im Allgemeinen besser für Plattformen wie reddit geeignet. Quellbilder mit 1200 x 630 Pixeln mit klar erkennbarem Text und/oder auffallendem Grafikelement verhelfen deinem Beitrag zu optimalem Erfolg.

Facebook-Werbeanzeigen
Wenn du auf der Suche nach Marketing-Gelegenheiten bist, bei denen du für dein Geld viel geboten bekommst, dann bist du bei den Facebook-Werbeanzeigen genau richtig. Facebook ist nämlich nicht nur das größte soziale Netzwerk der Welt, sondern wartet auch mit großartigen Retention Rates auf, denn Nutzer*innen verbringen im Schnitt fast eine Stunde pro Tag auf Facebook. Da man sich rasant durch den eigenen Feed scrollen kann, ergeben sich unzählige Gelegenheiten, in denen Menschen deine Werbeanzeige zu Gesicht bekommen können. Bilder spielen bei den Facebook-Werbeanzeigen eine entscheidende Rolle, denn Facebook-Beiträge mit Bildern können eine um 87 % höhere Interaktionsrate aufweisen als Beiträge, die nur Text enthalten.
Es gibt noch ein paar weitere Best Practices, die du berücksichtigen solltest, wenn du Facebook-Werbeanzeigen erstellst. Ein Beispiel: Facebook-Beiträge mit 40 Zeichen haben eine um 86 % höhere Interaktionsrate als längere oder auch kürzere Beiträge. Wenn du aber eine Frage stellst, sollte dein Beitrag zwischen 100 und 119 Zeichen umfassen. Letztendlich entscheidet aber das Bild, das du für deine Facebook-Werbeanzeige verwendest, über Erfolg oder Misserfolg. Den besten Effekt erzielst du mit einem Bild mit 1200 x 628 Pixeln.
Diese Regeln zu kennen bedeutet im Endeffekt nur, dass du dich mehr auf deine Kreativität konzentrieren kannst und darauf, das perfekte Bild zu finden, um deine Botschaft zu verstärken. Wenn du einen Auffrischungskurs zu den richtigen Maßen für Facebook-Profilbilder, -Titelbilder, -Veranstaltungsbilder, -Bildbeiträge oder sonstige Bilder brauchst, die mit deinem Facebook-Konto in Verbindung stehen, findest du sie alle in diesem praktischen Leitfaden.

YouTube
Das Erste, was einem zu YouTube einfällt, ist wahrscheinlich das Wort „Video“. Doch in deinem YouTube-Profil spielen statische Bilder ebenfalls eine wichtige Rolle. Banner und die Gestaltung des Kanals erzählen die Geschichte deiner Marke noch vor dem Moment, in dem deine Zielgruppe auf „Play“ klickt.

Bei Instagram spielt der richtige Look die entscheidende Rolle. Daher sind Best Practices für Beiträge auf dieser Plattform umso wichtiger. Für die visuelle Kuratierung durch Instagram genügt es nicht, deine Beiträge einfach nur nach ästhetischen Kriterien zu filtern.

In der Kürze liegt bei Twitter die Würze. Angesichts der Begrenzung auf 280 Zeichen sind Medienelemente äußerst hilfreich bei der Vermittlung deiner Botschaft. Bild- und Videobeitrage ermöglichen dir, auf innovative Weise mit deinen Follower*innen zu kommunizieren und bieten ein Alleinstellungsmerkmal inmitten tausender Tweets.

Man könnte leicht denken, dass Bilder bei LinkedIn nicht im Vordergrund stehen. Doch auf LinkedIn spielen Fotos eine wichtige Rolle und liefern potenziellen Arbeitgebern oder Kunden subtile Hinweise, die ausschlaggebend sein können. Hier findest du einige Best Practices, um einen optimalen ersten Eindruck zu hinterlassen.

Neben Instagram ist Pinterest wahrscheinlich die Social-Media-Plattform mit dem stärksten Fokus auf Bildern. In Folge dessen sind viele Nutzer*innen bestrebt, herausragende Fotos zu posten, die von einem breiten Publikum gepinnt werden. Die Bildanforderungen von Pinterest sind dabei denkbar einfach gehalten.

Twitch
Mit über 100 Millionen einmaligen Nutzer*innen ist Twitch mittlerweile mehr als nur ein Nischenangebot unter den sozialen Plattformen. In der sich dynamisch entwickelnden sozialen Medienlandschaft ist Twitch dank der digitalen Affinität und der Altersstruktur der Nutzer*innengruppe (18–34 Jahre) für Vermarkter äußerst attraktiv.

Soundcloud
Das Zeitalter der Mixtapes ist vorbei. Mit Soundcloud haben Musiker*innen die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit von Musikkonsument*innen direkt auf sich zu lenken und sich so eine Fangemeinde aufzubauen. Erstelle ein 🔥 Albumcover oder ein Profilbild und vermarkte deine Musik.

Google Displayanzeigen
Google Displayanzeigen sind eine der wertvollsten Methoden, um Kunden anzusprechen. Die schiere Reichweite des Netzwerks von Google und die gezielte Werbung ermöglichen dir Konversionen im großen Maßstab. Erfahre mehr über die Best Practices für das Design von Google Displayanzeigen.