Zu Hauptinhalten gehen

Die DACH-Perspektive auf den State of Designer Report 2025

Wie arbeiten Designer*innen und Entwickler*innen in der DACH-Region zusammen? Der State of Designer Report 2025 zeigt, wie es um Remote-Arbeit, Kollaboration und den Einfluss von KI steht. Und gerade im deutschsprachigen Raum zeichnen sich einige spannende Trends ab…

Die DACH-Perspektive auf den State of Designer Report 2025 teilen

Der neue State of Designer Report gibt Einblicke in die aktuellen Trends in Design und Entwicklung. Zum ersten Mal stehen dabei nicht nur die Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit von Designer*innen im Vordergrund, sondern auch die Zusammenarbeit mit Entwickler*innen: Wie arbeiten beide Disziplinen zusammen, was treibt sie an und wie erleben sie den Einfluss von KI?

Dafür haben in diesem Jahr 943 Teilnehmende mitgemacht – doppelt so viele wie im letzten Jahr. Unter ihnen waren etwa gleich viele Designer*innen und Entwickler*innen aus den USA, APAC und Europa. Neben Festangestellten haben auch ein paar Freelancer teilgenommen, quer durch Unternehmensgrößen und Branchen hinweg.

State of the Designer 2025State of the Designer 2025

Was läuft gut in Design und Entwicklung – und was nicht? Was sind die Designer- und Entwicklertrends 2025? Erfahre es in unserem Bericht. Den gesamten Report kannst du hier herunterladen.

Die großen Themen des Berichts

Während wir im letzten Jahr erfahren wollten, wie sich die Arbeit von Designer*innen seit den Pandemiejahren entwickelt hat, ging es in diesem Jahr vor allem darum, wie die Zusammenarbeit die Zufriedenheit am Arbeitsplatz beeinflusst – und welche Auswirkungen das auf den Erfolg von Teams und Projekten hat.

Die Ergebnisse zeigen deutlich: Die Art und Weise, wie Teams zusammenarbeiten, beeinflusst ihre Zufriedenheit – und war nie wichtiger für die Arbeitszufriedenheit und den Erfolg.

  • Je mehr Designer*innen und Entwickler*innen zusammenarbeiten, desto zufriedener sind sie – trotz aller Herausforderungen, die das mit sich bringt. Dabei ist es egal, ob der Austausch in hybriden Modellen oder vollständig remote stattfindet.
  • Zusammenarbeit muss nicht persönlich stattfinden, um effektiv und bereichernd zu sein. Das zeigt die hohe Anzahl von Designer*innen und Entwickler*innen, die erfolgreich voll oder teilweise remote arbeiten.
  • KI hat längst einen merklichen Einfluss, insbesondere darauf, wie Einzelne ihre Arbeit erledigen – doch sie beeinflusst auch, wie Menschen über die Zukunft ihrer Berufe denken und bringt dabei sowohl Unsicherheit als auch Optimismus.
  • Es gibt regionale Unterschiede bei Designer*innen und Entwickler*innen. In APAC ist man beispielsweise bei der Nutzung von KI leicht voraus. Auf DACH-spezifische Unterschiede gehen wir im Folgenden genauer ein.

Einen umfassenden Einblick in alle globalen Trends und Erkenntnisse bekommst du im vollständigen globalen Report: State of Designer Report jetzt herunterladen.

Unser State of Designer Report gibt einen globalen Überblick über Trends und Entwicklungen in der Zusammenarbeit von Designer*innen und Entwickler*innen, aber es lohnt sich ein Blick speziell auf die DACH-Region. Unsere Analyse zeigt, dass sie in einigen Bereichen eine Vorreiterrolle einnimmt und andere Schwerpunkte setzt. Deswegen geht es hier um ausgewählte Ergebnisse und Zahlen, die speziell für den deutschsprachigen Raum relevant sind.

Arbeitsmodelle und Flexibilität

46 % der Designer*innen und Entwickler*innen in der DACH-Region arbeiten häufiger remote als noch vor einem Jahr – ein Wert, der über dem weltweiten Durchschnitt (36 %) liegt. Fast alle (98 %) arbeiten zumindest teilweise remote, wobei 61 % überwiegend oder vollständig von zu Hause arbeiten. Zudem gaben 57 % an, dass sie den Arbeitsort frei wählen können. Das trägt erheblich zu ihrer Zufriedenheit bei.

Was das bedeutet: Diese Flexibilität im Arbeitsort ist in der DACH-Region stärker ausgeprägt als in anderen Regionen und zeigt die wachsende Bedeutung von Remote-Arbeit und Autonomie am Arbeitsplatz.

State of the DesignerState of the Designer
State of the Designer. Erfahre, was Designer*innen und Entwickler*innen antreibt.

Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams

Auch in der Zusammenarbeit zwischen Designer*innen und Entwickler*innen zeigen sich interessante Entwicklungen: 44 % der Befragten aus der DACH-Region geben an, dass der Austausch zwischen beiden Disziplinen zugenommen hat. Im Vergleich dazu liegt dieser Wert in Frankreich bei 35 % und im Vereinigten Königreich bei 43 %. Gleichzeitig beschreiben nur 6 % die Zusammenarbeit als ineffektiv, was auf eine weitgehend funktionierende Kollaboration hinweist.

Kommunikationsschwierigkeiten und unterschiedliche Zielsetzungen sind jedoch nach wie vor Hindernisse. 62 % der Designer*innen berichten, dass Entwickler*innen andere Prioritäten und Motivationen haben, 50 % sehen unterschiedliche Kommunikationsstile als Herausforderung. Auf der anderen Seite geben auch 56 % der Entwickler*innen an, dass in der Designabteilung oft Annahmen über die Arbeitsweise der Entwicklungsteams getroffen werden.

Die Zusammenarbeit wird also überwiegend positiv eingeschätzt, dennoch bleibt Raum für Verbesserung – vor allem im Bereich Kommunikation und Verständnis der gegenseitigen Arbeitsabläufe.

Der Einfluss von KI in DACH

KI verändert die Arbeitsweise von Designer*innen und Entwickler*innen zunehmend, auch in der DACH-Region:

  • Rund 25 % der Befragten gaben an, dass KI einen signifikanten Einfluss auf die Fähigkeiten sowie Produkte und Features hat, an denen sie arbeiten.
  • 39 % sehen eine große Auswirkung auf die Tools, die sie täglich nutzen.
  • 31 % berichten von einem erheblichen Einfluss auf die strategischen Ziele ihres Unternehmens.

Die Einsatzmöglichkeiten von KI werden zunehmend erkundet, doch die Auswirkungen konzentrieren sich aktuell vor allem auf Tools und die individuelle Arbeitsweise. Wie sich KI langfristig auf Prozesse und Ziele auswirken wird, bleibt spannend.

Stimmung und Zufriedenheit im DACH-Raum

Die Ergebnisse zur Bewertung des Arbeitsmarktes im DACH-Raum sind gemischt: 23 % der Befragten sehen eine Verbesserung des Jobmarktes, während 41 % von einer Verschlechterung sprechen. Einheitlicher wird hingegen die Zufriedenheit mit dem Job bewertet: 47 % der Designer*innen und Entwickler*innen in DACH berichten von einer gesteigerten Zufriedenheit, nur 13 % sehen einen Rückgang.

Trotz unsicherer Arbeitsmarktbedingungen zeigt sich also eine stabile bis positive Stimmung. Die zunehmende Flexibilität und der positive Einfluss der Zusammenarbeit tragen zur Zufriedenheit bei, und die Möglichkeiten durch KI bieten eine spannende Perspektive.

Fazit

Der State of Designer Report 2025 zeigt, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Designer*innen und Entwickler*innen eine entscheidende Rolle für den Unternehmenserfolg spielt. Flexibles Arbeiten, digitale Tools und aufkommende KI-Technologien prägen die heutige Arbeitswelt und steigern gemeinhin die Zufriedenheit im Team. Es bleibt spannend, wie Design- und Entwicklungsteams die digitale Zukunft weiter gemeinsam gestalten werden.

Mit Figma kreativ sein und zusammenarbeiten

Kostenlos loslegen