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Gestaltung einer digitalen Zukunft für alle Schüler*innen

Schülerinnen sitzen nebeneinander an einem LaptopSchülerinnen sitzen nebeneinander an einem Laptop

Nach einem Jahr exponentiellen Wachstums und einer erfolgreichen Beta-Phase verstärken Figma und Google for Education ihr Versprechen, Design- und Technologietools auf Chromebooks für Schüler*innen im primären und sekundären Bildungsbereich in den USA und Japan bereitzustellen.

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Figma in noch mehr Klassenzimmern

Im letzten Jahr haben wir ein einmaliges Beta-Programm mit Google for Education bekanntgegeben, um ausgewählten Highschools in den USA Zugang zu Figma und FigJam auf Chromebooks bereitzustellen. Wir haben mit 50 Distrikten in den USA zusammengearbeitet – von großen städtischen Distrikten wie Portland Oregon Public School bis hin zu kleineren ländlicheren wie Ferris ISD in Texas.

Wir sind davon überzeugt, dass Schüler*innen durch den Zugang zu professioneller Design-Software grundlegende Fähigkeiten für die Zukunft erlernen können. Sie können lernen, Probleme zu lösen, iterativ zu denken, mit anderen zusammenzuarbeiten und Empathie zu entwickeln. Wir glauben aber auch an Folgendes: Indem wir die riesige Arbeitsfläche und die Design-Tools von Figma auf Chromebooks bereitstellen, können sich die Schüler*innen intensiver mit ihrer Arbeit auseinandersetzen und ihr Wissen effektiver visuell darstellen – indem sie Diagramme, Bilder, Mindmaps, Videos und vieles mehr an einem Ort für visuelles Storytelling zusammenführen.

Heute freuen wir uns, in diesem Projekt noch einen Schritt weiter zu gehen und Figma für Distrikte des primären und sekundären Bildungsbereichs in den USA bereitzustellen. Jede Lehrkraft und Schulleitung kann Figma nun in ihren Distrikten und Klassenzimmern nutzen. Weitere Informationen unter figma.com/education/chromebooks.

Indem wir Figma allgemein verfügbar machen, erweitern wir auch den Zugang für Schüler*innen aller Altersgruppen. Selbst die jüngsten Schüler*innen können ihre Ideen mit Figma auf Chromebooks zum Leben erwecken. Zusätzlich können Distrikte des primären und sekundären Bildungsbereichs nun kostenlosen Zugang zu Figma Enterprise erhalten, unserer leistungsstärksten und funktionsreichsten Stufe. Dies bietet Schulleitungen und Lehrkräften maximale Kontrolle und Transparenz in ihrer Figma-Umgebung, um Unterrichtsführung und Schüler*innen sicher zu unterstützen. Schließlich weiten wir unsere Chromebook-Partnerschaft weltweit aus und beginnen mit Google-Schulen in Japan, um dem Interesse von Lehrkräften auf der ganzen Welt nachzukommen, die am Programm teilnehmen möchten.

Schüler*in arbeitet am LaptopSchüler*in arbeitet am Laptop
Schüler*in der Middle School arbeitet in FigJam
Lächelnde*r Schüler*in an einem LaptopLächelnde*r Schüler*in an einem Laptop
Ein*e Schüler*in aus David Currans STEAM-Kurs an der Middle School

Das Versprechen von Figma im Klassenzimmer

Lehrkräfte und Schüler*innen haben während dieser Beta-Phase Unglaubliches mit unseren Tools erreicht. Schüler*innen haben eine Vielzahl von dynamischen Projekten in Figma geschaffen – von der Erarbeitung von Designkonzepten über die Unterstützung von gemeinnützigen Organisationen bis hin zur Erstellung von App-Prototypen, um die Dienstleistungen lokaler Behörden zu verbessern. Mit FigJam waren Lehrkräfte in der Lage, ihre Klassenzimmer neu zu konzipieren und Stundenpläne interaktiver und interessanter zu gestalten. Von Unterrichtsplänen und Gruppenarbeit bis hin zu Lehrbüchern – in FigJam konnten Lehrkräfte und Schüler*innen gemeinsam ihre ganz eigene Beziehung zum Lernen aufbauen.

Aber abgesehen von den beeindruckenden Projekten und Prototypen waren wir noch mehr vom Einfluss auf die zwischenmenschlichen Beziehungen begeistert: Figma und FigJam haben für einen Wandel der Kultur im Klassenzimmer gesorgt und das Zugehörigkeitsgefühl der Schüler*innen gestärkt.

David Currans STEAM-Kurs an der Middle School

Lernende zu Wort kommen lassen, eine Gemeinschaft formen und Vielfalt feiern

„Ich habe miterlebt, wie sich Schüler*innen in den letzten Monaten völlig verändert haben“, so David Curran, ein STEAM-Lehrer in San Luis Obispo, Kalifornien. „Einige kamen etwas ruhig, etwas schüchtern in meinen Unterricht. Aber durch die Möglichkeit, sich in digitalen Räumen von Figma und FigJam zu äußern und darzustellen, fühlen sie sich wohler, sind selbstbewusster und kommunizieren nun gerne mit ihren Mitschüler*innen. Durch den Einsatz von Figma in meinem Unterricht können Schüler*innen, die sich früher vielleicht nur als Teilnehmende gesehen haben, Führungsrollen in der Klasse übernehmen.“

Durch Funktionen wie Notizen, High Fives, Reaktionen und Kommentare konnten sich selbst die introvertiertesten Schüler*innen frei ausdrücken und beteiligen. Lehrkräfte haben uns berichtet, dass das dynamische, bidirektionale Format von Figma Schüler*innen hilft, die „nach Jahren des Remote-Lernens persönliche Kontakte vermissten“, oft kleine digitale Verbindungen zu echten Freundschaften auszubauen.

Das Erleben von Begegnung und Selbstvertrauen ist vor allem für neurodiverse Schüler*innen von großer Bedeutung, die sich nicht immer wohl dabei fühlen, ihre Ideen mit traditionellen Tools dazustellen. Mit Figma können sie ihre Arbeit in einer sicheren, unterstützenden Umgebung präsentieren.

Meredith Greene, eine Sonderschullehrerin im Distrikt Newton Public Schools in Massachusetts, sagte: „Bei der Arbeit mit Schüler*innen, bei denen mittelschwerer bis schwerer Autismus diagnostiziert wurde, hat sich FigJam als ein unschätzbares Tool erwiesen. Die Wirkung von FigJam war so tiefgreifend, dass sogar meine nichtsprechenden autistischen Schüler*innen aktiv ihre sozialen Fähigkeiten, ihre exekutiven Funktionen, ihre Selbstregulierung und ihre Zusammenarbeit verbessern. Die Anpassungsfähigkeit und Zugänglichkeit von FigJam revolutionieren wirklich die Lernerfahrungen und helfen allen Schüler*innen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen.“

Engagiertere, zukunftsfähige Schüler*innen

Lehrkräfte haben uns auch mitgeteilt, dass Schüler*innen dank der visuellen Eigenschaften von Figma mit Materialien auf moderne und unterhaltsame Weise interagieren können. Libby Griffin, Techniklehrerin an der Anaheim High School sagt: „Jetzt, wo wir Figma verwenden, lernen meine Schüler*innen viel lieber und besuchen den Unterricht gerne. Einige von ihnen arbeiten sogar zu Hause an Figma-Nebenprojekten, einfach weil es ihnen so viel Spaß macht, ihre Ideen zum Leben zu erwecken.“ Anstelle von herkömmlichen Bewertungsmethoden können Schüler*innen das Gelernte mit Projekten wie Infografiken, Storyboards und Prototypen visualisieren. Figma fungiert als dynamische Sandbox, in der Schüler*innen ihr Verständnis für die Welt um sie herum auf ihre ganz eigene Weise entwickeln können.

In einigen Fällen haben uns Lehrkräfte sogar berichtet, dass Schüler*innen, die sich nicht am traditionellen Unterricht beteiligten, mit Figma eine neue Begeisterung fürs Lernen entdeckt haben, indem sie eine Beziehung zu Design hergestellt haben, und sich durch die Aussicht auf eine Zukunft im Bereich Design und Technologie motiviert fühlen. Vielleicht haben sie zum ersten Mal das Gefühl, „ihr Ding“ gefunden zu haben. Margaret Powers, Director of Curriculum & Learning Innovation an der The Agnes School in Philadelphia sagt: „Wir bereiten Schüler*innen in den Schulen nicht richtig auf die Welt da draußen vor. Wenn wir sie jedoch frühzeitig mit Tools wie Figma und FigJam vertraut machen, können wir verändern, wie Schüler*innen interagieren und sie auf die Zukunft vorbereiten, wie auch immer sie aussieht.“

Kinder sitzen mit ihren Laptops an einem TischKinder sitzen mit ihren Laptops an einem Tisch
Schüler*innen aus David Currans STEAM-Kurs an der Middle School

Eine Vision für die Zukunft

Während unserer Beta-Phase hat KI die Bildung grundlegend verändert. Wenn Schüler*innen Zugang zu Tools wie ChatGPT haben, hat das Schreiben eines Aufsatzes nicht mehr den gewünschten Nutzen, und viele Pädagog*innen fragen sich, wie Bewertungen in der Zukunft aussehen werden. Lehrkräfte haben uns gesagt, dass KI von Natur aus eine Herausforderung ist, weil sie „verschleiert, was Schüler*innen wirklich wissen und wie sie zum Ergebnis gekommen sind“. Im Gegensatz zur passiven Aufforderung von ChatGPT stellen die Schüler*innen bei der Erstellung in Figma und FigJam aktiv verschiedene Medien zusammen, um Zusammenhänge herzustellen und ihre Kenntnisse auf eine Weise zu artikulieren, die einzigartig menschlich und persönlich ist.

Während Computer und KI immer bessere Texte generieren, können Schüler*innen anhand von visuellem Storytelling lernen, indem sie Diagramme, Bilder, Mindmaps usw. zusammenstellen, um engere Zusammenhänge zwischen Themen herzustellen. Außerdem vermitteln wir ihnen die Fähigkeiten, die sie unabhängig vom Zeitalter der KI benötigen werden: Problemlösung, Kommunikation, Zusammenarbeit und iteratives Denken. Wir helfen ihnen auch dabei, die transaktionalen Elemente der KI in der Schule zu überwinden.

Und das ist erst der Anfang: Das Team von Figma für Bildungseinrichtungen plant, mehr Schulen zu erreichen und allen Schüler*innen die Macht von Design an die Hand zu geben. Die Vordenker*innen, die unsere Zukunft gestalten werden, sitzen heute in unseren Klassenzimmern. Wir freuen uns, sie auf ihrer Reise begleiten zu können, und können es kaum erwarten, ihre nächsten Designs zu sehen.

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